Es gibt unterschiedliche Arten der Bienenhaltung (unter Imkern Betriebsweise genannt).

Wir arbeiten mit der genormten Größe „Zander flach“. Diese Größe bietet kleinere Zargen und Rähmchen, was für den Rücken des Imkers schonender ist. Wichtig ist uns auch auf natürliche Baustoffe zu setzen, also Holz, und keine Gefahrengüter wie EPS oder andere Kunststoffe. Aluminium Fertig-Bauteile wie Gitterböden werden ausnahmslos gegen Edelstahl getauscht, wegen der giftbildenden Reaktion mit diversen Säuren, die zur Behandlung gegen die Varroa Milbe eingesetzt werden. Alu ist nicht säure- oder laugenbeständig!

Die einzige Säure, die bei uns verwendet wird, ist Dany´s Bienen Wohl. Ein zugelassenes Präparat auf Oxalsäure Basis mit Anis- und Eukalyptusöl. Dieses Mittel verwenden wir nur ganz, ganz wenig zur Ergänzung unserer Standard Behandlungen gegen die Varroa Milbe. Und das ist eine thermische Behandlung mit unserem „Varroa Controller“.

Die Bienenbrut wird dem Volk entnommen und im Controller für 2 Stunden auf konstante 42,5° C erwärmt. Bei dieser Temperatur stirbt die Varroa Milbe eines Hitzetodes und die Bienenbrut überlebt. Während der 2 Stunden schlüpft sogar ein Teil der Bienen und diese werden mit den Rähmchen wieder ins Volk eingebracht.

Da wir ja gesunde Bienen haben wollen, die den Winter gut überstehen, wird nach der Honigernte mit Bio-Rübenzucker aufgefüttert, da sie (wie auch wir Menschen) den gewöhnlichen Industriezucker nicht vertragen und den Energiehaushalt im Bienenstock nicht gewährleisten können. Jedoch sind wir keine Imker, die nur auf Honig aus sind, sondern lassen den Bienen genug Honigvorrat, um so wenig wie möglich zufüttern zu müssen. Das ist für die Gesundheit dieser Tiere sehr wichtig, da sie sonst wegen Krankheiten, wie Ruhr, die kalte Jahreszeit nicht überstehen.

Wir imkern nicht nur mit Verstand sondern auch mit Herz.

So gelingt es uns, die Völker gesund über den Winter zu bringen und erfreuen uns jedes Jahr wieder, wenn unsere Bienen die ersten Flüge im Frühjahr machen und auf der Suche nach frischen Pollen und Nektar sind, die sie zum Beispiel vom Palmkätzchen der Salweide einbringen, welche oft leider viel zu früh von den Menschen abgeschnitten wird.

Unsere Betriebsweise entspricht sogar den EU-Bio und BIO Austria Richtlinien. Wir lassen uns aber aus Kostengründen nicht zertifizieren.